Forschungsfragen Klima

Participatory budgeting: a significant contribution to participatory democracy

Cabannes, Yves · · Environment and Urbanization, Vol. 16, No. 1

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Bibliographische Details

Quellen-ID
2004-cabannes-participatory-budgeting-democracy
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Notizen

Global-Grundlagenwerk zum partizipativen Budgetieren (PB). Cabannes' vergleichende Analyse von rund 25 Städten (u.a. Porto Alegre) etabliert PB als reproduzierbares Modell zur Vertiefung der Demokratie über Repräsentation hinaus und liefert eine Design-Typologie (wer partizipiert, finanzielle Dimension, territoriale Basis). Fundament-Beleg für WFK-8.3.4 (Ausbau partizipativen Budgetierens).

Zentrale Befunde

  • PB als demokratie-vertiefendes Modell: Partizipatives Budgetieren überträgt direkte Entscheidung über öffentliche Mittel an Bürger:innen und geht damit über klassische repräsentative Konsultation hinaus.
  • Design-Dimensionen: Cabannes systematisiert PB entlang von Variablen — Partizipations-Form (offene Versammlung vs. delegierte Vertretung), finanzieller Umfang, territoriale Gliederung, Verhältnis zur Verwaltung.
  • Redistributiver Effekt: Gut gestaltete PB-Verfahren lenken Mittel überproportional in ärmere/benachteiligte Stadtteile — ein eingebauter Gerechtigkeits-Mechanismus.
  • Skalierbarkeit/Transfer: Aus dem Porto-Alegre-Ursprung wurde ein global adaptiertes Format — die Studie zeigt Erfolgsbedingungen und häufige Schwachstellen (politischer Wille, verbindliche Mittelbindung, Verwaltungs-Anschluss).
  • Verbindlichkeit als Erfolgsfaktor: Entscheidend ist die tatsächliche Umsetzung der priorisierten Projekte — nicht-bindende „Empfehlungs"-PBs verlieren rasch an Legitimität.

Relevanz für den Forschungskatalog

Fundament für WFK-8.3.4: liefert Definition, Design-Typologie und Erfolgsbedingungen partizipativen Budgetierens, gegen die ein Wiener Ausbau (über bestehende Bezirks-Budget-Ansätze hinaus) konzipiert werden kann — inklusive des redistributiven Hebels Richtung benachteiligte Bezirke.

Zitiert in 1 Forschungsfrage

Quelldatei

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