Forschungsfragen Klima

Distinguishing Participation and Inclusion

Quick, Kathryn S.; Feldman, Martha S. · · Journal of Planning Education and Research, Vol. 31, No. 3

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Bibliographische Details

Quellen-ID
2011-quick-distinguishing-participation-inclusion
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Notizen

Global-Schlüsselbeleg zur Inklusivität von Beteiligung. Quick & Feldman zeigen, dass Partizipation (Input zu Entscheidungen) und Inklusion (kontinuierliche Ko-Produktion über Differenzen hinweg) zwei verschiedene Dinge sind — ein Verfahren kann hohe Teilnahme bei niedriger Inklusion haben. Direkter Beleg für WFK-8.3.2 (Eignung für Diversität/marginalisierte Gruppen) und WFK-8.3.5 (inklusive Gestaltung öffentlicher Raum).

Zentrale Befunde

  • Partizipation ≠ Inklusion: Partizipation = Input zu konkreten Entscheidungen; Inklusion = fortlaufende Praxis, Menschen über Differenzen hinweg in die Ko-Produktion von Gemeinschaft und Politik einzubinden. Beide können unabhängig voneinander hoch oder niedrig sein.
  • Inklusion ist kontinuierlich: Inklusion ist kein Event, sondern eine Daueraufgabe — Verbindungen über Unterschiede knüpfen, Kapazität aufbauen, Engagement erhalten.
  • Drei inklusive Management-Praktiken: (1) über Differenzen hinweg verbinden, (2) Beteiligungs-Kapazitäten der Bürger:innen aufbauen, (3) den Prozess auf breite gesellschaftliche Themen statt enge Einzelentscheidungen ausrichten.
  • Risiko folgenloser Teilnahme: Verfahren mit hoher formaler Teilnahme, aber geringer Inklusion reproduzieren Ausschlüsse — die Engagierten werden gehört, marginalisierte Stimmen bleiben außen vor.
  • Co-Produktions-Perspektive: Inklusion verschiebt die Rolle der Verwaltung von „Beteiligung organisieren" zu „gemeinsam Politik/Raum produzieren".

Relevanz für den Forschungskatalog

Konzeptioneller Kern für WFK-8.3.2: erklärt, warum derzeitige Partizipationsmethoden Diversität verfehlen können — sie sichern Teilnahme, nicht Inklusion. Für WFK-8.3.5: die drei Inklusions-Praktiken sind direkt auf die inklusive Umgestaltung des öffentlichen Raums in Wien anwendbar (Kapazitätsaufbau marginalisierter Gruppen statt punktueller Konsultation).

Zitiert in 2 Forschungsfragen

Quelldatei

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