Forschungsfragen Klima

Shared Urban Greywater Recycling Systems: Water Resource Savings and Economic Investment

Zadeh, Sara; Hunt, Dexter; Lombardi, D. Rachel; Rogers, Christopher · · Sustainability, Vol. 5, Nr. 7, S. 2887–2912 (MDPI)

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Bibliographische Details

Quellen-ID
2013-zadeh-shared-urban-greywater
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Notizen

Analyse gemeinschaftlich (auf Quartiers-/Gebäudeblock-Ebene) betriebener Grauwasser-Recycling-Systeme: quantifiziert die Trinkwasser-Einsparung und die ökonomische Investitionslogik im Vergleich zu Einzelhaus-Lösungen. Adressiert die Skalen- und Wirtschaftlichkeitsfrage der Grauwasser-Optimierung (welche Aggregationsebene lohnt sich) — die planerisch-ökonomische Ergänzung zu den technischen Grauwasser-Quellen in WFK-6.7.2.

Zentrale Befunde

  • Skaleneffekt: Geteilte (shared) Grauwasser-Systeme auf Quartiers-/Blockebene realisieren Wasserressourcen-Einsparungen effizienter als individuelle Einzelhaus-Anlagen — Aggregation verbessert die Wirtschaftlichkeit.
  • Quantifizierte Trinkwasser-Substitution: Die Studie beziffert das Frischwasser-Einsparpotenzial durch Grauwasser-Wiederverwendung (v.a. Toilettenspülung, Bewässerung) auf Systemebene.
  • Investitionslogik: Die ökonomische Bewertung zeigt, unter welchen Bedingungen (Systemgröße, Wasserpreis, Nutzungsdichte) sich gemeinschaftliche Grauwasser-Investitionen rentieren.
  • Planungsimplikation: Die günstigste Grauwasser-Skala ist nicht das Einzelgebäude, sondern die gemeinsam versorgte Einheit — relevant für Neubau-Quartiere und öffentliche Anlagen.

Methodik

Modellbasierte Wasserbilanz- und Wirtschaftlichkeitsanalyse gemeinschaftlicher urbaner Grauwasser-Recycling-Systeme, mit Vergleich von Einsparungs- und Investitionskennzahlen über verschiedene Systemgrößen/-konfigurationen.

Einschränkungen

  • Modellstudie (2013); Wasserpreise, Bau- und Technologiekosten sind seither gestiegen — die absoluten Wirtschaftlichkeitszahlen sind zu aktualisieren.
  • UK-Kontext (University of Birmingham); Übertragung auf Wiener Tarif-, Rechts- und Baustrukturen erfordert lokale Kalibrierung.

Relevanz für den Forschungskatalog

Beleg für WFK-6.7.2 zur Skalen- und Wirtschaftlichkeitsdimension der Grauwasser-Optimierung: zeigt, dass gemeinschaftlich betriebene Grauwasser-Systeme (Quartier/Block) Trinkwasser effizienter einsparen als Einzellösungen. Für Wien liefert das das Argument, Grauwasser-Kreisläufe auf Quartiers-/Bauträger-Ebene (statt einzelgebäudeweise) zu planen — eine Ressourcenschonungs-/Kreislauf-Strategie mit belegter ökonomischer Logik.

Zitiert in 1 Forschungsfrage

Quelldatei

sources/2013-zadeh-shared-urban-greywater.md

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