Biodiversity in cities needs space: a meta-analysis of factors determining intra-urban biodiversity variation
Beninde, Joscha; Veith, Michael; Hochkirch, Axel · · Ecology Letters, 18(6), 581–592
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Bibliographische Details
- Quellen-ID
- 2015-beninde-biodiversity-cities-space
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Zentrale Befunde
- Innerstädtische Biodiversitätsunterschiede werden besonders durch Habitatfläche, Konnektivität und Vegetationsstruktur erklärt.
- Größere und vernetzte Flächen sind vor allem für flächensensitive Arten wichtig; kleinere Flächen können je nach Qualität und Landschaftskontext ergänzende Funktionen übernehmen.
- Biodiversitätsorientierte Planung sollte Flächensicherung und Habitatqualität verbinden, statt nur die Anzahl einzelner Grünobjekte zu maximieren.
Methodik
Meta-Analyse publizierter Studien zur Variation urbaner Biodiversität innerhalb von Städten. Einflussgrößen wurden über Taxa und Stadtlandschaften hinweg vergleichend ausgewertet.
Relevanz für Wien
Zentraler Evidenzanker für WFK-5.3.3, WFK-5.3.3a, WFK-5.3.3b, WFK-5.3.3c, WFK-5.3.3d und WFK-5.3.4. Die Studie stützt die gemeinsame Betrachtung von Fläche, Vernetzung und Vegetationsstruktur. Die berichteten Flächensignale dürfen nicht als universeller Wiener Kompensations- oder Mindestflächenwert verwendet werden, weil Zielarten und Landschaftsmatrix entscheidend bleiben.
Zitiert in 6 Forschungsfragen
- Naturräume und Stadtökologie
- WFK-5.3.3Wie wirken unterschiedliche städtische Grünräume (Grünfläch…
- WFK-5.3.3aWelche Potenziale haben unterschiedliche Grünflächen für ei…
- WFK-5.3.3bWelche Einflussfaktoren (Größe, zusammenhängende Trittbrett…
- WFK-5.3.3cWie können Schutzgebiete vernetzt werden, um den Schutz von…
- WFK-5.3.3dWelche Größe müssen horizontale und vertikale Ausgleichsflä…
- WFK-5.3.4Wie kann Biodiversität wirksam als Planungsgrundlage und im…
Quelldatei
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