Urban consolidation centers: Impact analysis by stakeholder
Isa, Selma Setsumi; Lima, Orlando Fontes; Vidal Vieira, José Geraldo · · Research in Transportation Economics, Volume 90, Article 101045
Bibliographische Details
- Quellen-ID
- 2021-isa-ucc-impact-stakeholder
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Notizen
Peer-reviewte Wirkungsanalyse von City-Logistik-Hubs nach Stakeholder-Gruppen; internationaler Bezug (Brasilien), zeigt die Verteilung von Nutzen und Lasten, kein Wiener Gebiets-Impact.
Zentrale Befunde
- Die Studie analysiert die Wirkungen von Urban Consolidation Centres differenziert nach Stakeholder-Gruppen (u.a. Transporteure, Empfänger:innen bzw. Einzelhandel, Stadtverwaltung, Anrainer:innen) und zeigt, dass Nutzen und Lasten ungleich verteilt sind.
- Ein UCC, das für die Stadt und die Umwelt vorteilhaft ist, ist nicht automatisch für jede Gruppe wirtschaftlich attraktiv; ohne Ausgleich der Interessen entstehen Akzeptanz- und Tragfähigkeitsprobleme.
- Die stakeholder-differenzierte Betrachtung liefert die Grundlage, um Anreiz- und Kooperationsmechanismen so zu gestalten, dass die betroffenen Gruppen — einschließlich des umliegenden Einzelhandels — mitgetragen werden.
Methodik
Peer-reviewte Wirkungsanalyse: strukturierte Bewertung der UCC-Effekte je Stakeholder-Gruppe. Der empirische Kontext liegt außerhalb Wiens; die Arbeit liefert einen übertragbaren analytischen Rahmen, keine Wien-spezifischen Gebiets- oder Einzelhandelsdaten.
Relevanz für den Forschungskatalog
Beleg für WFK-4.4.2b (Auswirkungen von City-Logistik-Hubs auf den umliegenden Einzelhandel und das Gebiet) und ergänzend WFK-4.4.2c (Kooperations- und Anreizgestaltung). Zeigt, dass Gebiets- und Einzelhandelseffekte nach betroffenen Gruppen getrennt bewertet werden müssen. Für Wien ist der Stakeholder-Rahmen übertragbar; die konkreten lokalen Effekte müssen im Wiener Kontext erhoben werden.
Zitiert in 3 Forschungsfragen
Quelldatei
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