Forschungsfragen Klima

Using Industrial Waste Heat in District Heating: Insights on Effective Project Initiation and Business Models

Simon Moser; Gabriela Jauschnik · · Sustainability (MDPI)

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Bibliographische Details

Quellen-ID
2023-moser-industrial-waste-heat-dh
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Notizen

Peer-reviewed Open-Access-Paper (MDPI Sustainability, 2023; Energieinstitut an der JKU Linz). Untersucht die Integration industrieller Abwärme in Fernwärmenetze in Österreich — Projektinitiierung, Geschäftsmodelle, Akteurs-Koordination und Hemmnisse. Kern-Befund: Die technische Verfügbarkeit von Abwärme ist nicht der Engpass; entscheidend sind Projekt-Initiierung, langfristige Liefer-/Abnahme-Verträge zwischen Abwärme-Quelle und Netzbetreiber sowie tragfähige Geschäftsmodelle, die die Investitionsrisiken (Anbindungs- Infrastruktur, Temperatur-Niveau, Versorgungs-Sicherheit) zwischen den Parteien verteilen. Refresh-Frequenz: static (Paper).

Zusammenfassung

Moser & Jauschnik (Energieinstitut an der JKU Linz) analysieren, wie industrielle Abwärme effektiv in österreichische Fernwärmenetze eingebunden werden kann. Methodisch stützen sie sich auf Experteninterviews und Fallanalysen abgeschlossener und gescheiterter Abwärme-Projekte. Zentrales Ergebnis: Der limitierende Faktor ist nicht die physische Abwärme-Menge, sondern die Projekt-Initiierung und das Geschäftsmodell — die langfristige vertragliche Kopplung zwischen Abwärme-Lieferant (Industrie/Rechenzentrum) und Wärmenetz- Betreiber, die Verteilung der Anbindungs-Investitionskosten und die Absicherung der Abnahme-Sicherheit über Dekaden. Niedertemperatur-Abwärme erfordert zudem Wärmepumpen- Aufwertung, was die Wirtschaftlichkeit zusätzlich an Strompreis und Netz-Temperatur-Niveau koppelt.

Relevanz für WFK-1.2.2b / WFK-1.2.2d

AT-Backbone für die Integration nicht-konventioneller Abwärme-Quellen (Rechenzentren, Industriebetriebe) in städtische Wärmeversorgungs-Konzepte. Liefert die belastbare Aussage, dass die Hürde organisatorisch/vertraglich (Geschäftsmodell, Akteurs-Koordination) und nicht primär technisch ist — direkt übertragbar auf Wiener Rechenzentrums-Abwärme (WFK-1.2.2b) und auf nachhaltige Energiekonzepte für Betriebszonen (WFK-1.2.2d), wo dieselbe Quelle-Senke-Kopplung trägt.

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Quelldatei

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