Forschungsfragen Klima

Shared mobility adoption: transformation of travel behaviours in rural towns

Schilder, Julia; Stark, Juliane; Hössinger, Reinhard; Susilo, Yusak · · European Transport Research Review (SpringerOpen), Vol. 17

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Bibliographische Details

Quellen-ID
2025-schilder-shared-mobility-rural-austria
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Notizen

Österreich-empirische Studie (Niederösterreich) zur Adoption geteilter Mobilität in ländlichen Orten, BOKU-Autor:innenschaft. AT-Anker; ländlicher Kontext ist nicht direkt auf innerstädtische Wiener Sammelgaragen übertragbar, liefert aber Adoptionslogik.

Zentrale Befunde

  • Die Adoption geteilter Mobilität durchläuft Stufen von Bewusstsein über Nutzungsabsicht bis zur regelmäßigen Nutzung; relativer Vorteil, Kompatibilität, Komplexität, Erprobbarkeit und Beobachtbarkeit (Diffusions-Faktoren) bestimmen den Fortschritt (medium confidence; ländliches AT-Sample, Niederösterreich).
  • Geteilte Mobilität wird primär für kurze, zweckgebundene Wege genutzt (Einkauf, Erledigungen), weniger für Pendel- oder Langstrecken — ein Muster, das die realistische Entlastungswirkung eingrenzt.
  • Adoption ist kein Selbstläufer: Ohne aktive Trialierbarkeit und sichtbaren relativen Vorteil bleibt die regelmäßige Nutzung gering.

Methodik

Empirische Untersuchung der Adoption geteilter Mobilität in ländlichen Orten Niederösterreichs, angewandt auf Basis von Rogers' Diffusion-of-Innovations-Theorie. Erhoben werden Fortschrittsstufen der Nutzung und die zugrundeliegenden Diffusionsfaktoren. Der Kontext ist ländlich; innerstädtische Hub-/Garagen-Settings werden nicht direkt abgebildet.

Relevanz für den Forschungskatalog

Österreich-Anker für WFK-4.1.2b: Er zeigt, welche Faktoren die tatsächliche Adoption geteilter Mobilität (die Kern-Angebotsfunktion von Mobility-Hubs) treiben und dass die Nutzung stark wege-selektiv ist. Für Wiener Sammelgaragen in Randlagen von Neubaugebieten liefert er eine realistische Adoptions- und Nutzungslogik; die ländlich-niederösterreichischen Wirkungsgrößen sind auf den dichten städtischen Kontext nicht direkt übertragbar.

Zitiert in 1 Forschungsfrage

Quelldatei

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