Community Gardening: A Parsimonious Path to Individual, Community, and Environmental Resilience
Okvat, Heather A.; Zautra, Alex J. · · American Journal of Community Psychology (Wiley/Springer), Vol. 47, S. 374–387
Bibliographische Details
- Quellen-ID
- 2011-okvat-community-gardening-resilience
- Abgerufen
Notizen
added_by: claude-opus-4-8@prompts/synthesis.v2.md (Cluster-8-Kampagne #272, Topic 8.2). Mechanismus-Anker für den Resilienz-Beitrag von Gemeinschaftsgärten. Konzeptueller Review aus der Community Psychology: argumentiert, dass Community Gardening Resilienz auf drei Ebenen fördert — individuell (Gesundheit, Wohlbefinden), sozial (soziales Kapital, kollektive Wirksamkeit) und ökologisch (Biodiversität, Klimaanpassung). Ergänzt den Wien-Anker (Exner 2018) um die theoretische Wirkungskette.
Zentrale Befunde
- Drei-Ebenen-Resilienz: Community Gardening fördert Resilienz gleichzeitig auf individueller, gemeinschaftlicher und ökologischer Ebene — ein „parsimonious path", weil eine niedrigschwellige Praxis mehrere Wirkungen bündelt.
- Individuelle Ebene: Gärtnern ist mit körperlicher Aktivität, Ernährung, Stressabbau, psychischem Wohlbefinden und Naturverbundenheit assoziiert.
- Gemeinschaftliche Ebene: Gemeinschaftsgärten bauen soziales Kapital, Nachbarschaftsbindungen, kollektive Wirksamkeit und zivilgesellschaftliches Engagement auf — Grundlagen sozialer Resilienz gegenüber Krisen.
- Ökologische Ebene: Beiträge zu urbaner Biodiversität, lokaler Nahrungsmittelproduktion, Mikroklima/Begrünung und Umweltbewusstsein; Gärten als Lern- und Anpassungsorte für Klimaresilienz.
- Aufruf zur Forschung/Praxis: Plädoyer, Community Gardening als kostengünstige, mehrfach-wirksame Intervention ernst zu nehmen und ihre Wirkungen rigoroser zu evaluieren.
Relevanz für den Forschungskatalog
Mechanismus-Anker für WFK-8.2.S1 (Beitrag kleinteiliger Gemeinschaftsinitiativen zu Klimaresilienz und Klimabewusstsein): liefert die theoretisch fundierte Wirkungskette, wie „Garteln ums Eck" über die drei Ebenen (individuell/sozial/ökologisch) zu Resilienz und Umweltbewusstsein beiträgt. Komplementär zum Wien-Anker WFK-8.2.S1 (Exner 2018): wo dieser die soziale Selektivität in Wien kritisch verortet, begründet Okvat & Zautra den positiven Resilienz- und Bewusstseins-Beitrag, den inklusiv gestaltete Gemeinschaftsgärten leisten können.
Zitiert in 5 Forschungsfragen
- Klimafitte Grün- und Freiräume
- Awareness und Teilhabe
Quelldatei
sources/2011-okvat-community-gardening-resilience.md
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