Integration of BIM and GIS in sustainable built environment: A review and bibliometric analysis
Wang, Hao; Pan, Yisha; Luo, Xiaochun · · Automation in Construction, Vol. 103, S. 41–52
Bibliographische Details
- Quellen-ID
- 2019-wang-bim-gis-integration-review
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Notizen
Hoch zitierter Review (Automation in Construction) zur Integration von BIM und GIS. Kernquelle für WFK-3.3.1b (Schnittstellen unterschiedlicher Programme/Dateiformate, Kompatibilität von GIS- und BIM-Daten, Systemgrenzen). Systematisiert die Interoperabilitäts-Herausforderungen (Koordinatensysteme, Detailgrade/LOD, Datenmodelle, IFC vs. CityGML) und ordnet die Anwendungsfälle (Standortanalyse, Infrastruktur, Stadtmodelle).
Zentrale Befunde
- BIM-GIS-Integration als zentrale Interoperabilitäts-Frage: Der Review systematisiert die Literatur zur Kopplung von BIM (gebäude-/bauteilscharf, projektbezogenes Koordinatensystem) und GIS (raumbezogen, geografisches Referenzsystem) und identifiziert die Daten-Inkompatibilität als zentrale, wiederkehrende Barriere — verursacht durch unterschiedliche Koordinatensysteme, Detailgrade (LOD) und Datenmodelle.
- Drei Integrations-Ebenen: Die Studie klassifiziert Integrations-Ansätze nach Daten-Ebene (Format-/Schema-Konversion, z. B. IFC ↔ CityGML), Prozess-Ebene (gemeinsame Workflows) und Anwendungs-Ebene (kombinierte Use-Cases). Das gibt der Schnittstellen-Frage eine reproduzierbare Struktur.
- IFC und CityGML als Schlüssel-Standards: Als offene Austauschformate werden IFC (buildingSMART, gebäudezentriert) und CityGML (OGC, stadtraum-/3D-modellzentriert) identifiziert; ihre nur teilweise Überlappung im Datenmodell ist eine der konkreten Systemgrenzen, an der Daten verloren gehen oder Geometrie verzerrt wird.
- Anwendungsfelder: Der Review ordnet die dokumentierten Use-Cases — u. a. Standort-/Umweltanalyse, Infrastruktur- und Tiefbau-Planung, Energie- und Stadtmodellierung, Katastrophen-/Risikomanagement — und zeigt, wo BIM-GIS-Kopplung bereits Mehrwert liefert und wo die Interoperabilität noch fehlt.
- Bibliometrische Befunde und offene Lücken: Die bibliometrische Analyse belegt ein stark wachsendes, aber methodisch fragmentiertes Feld; als offene Forschungslücken benennt der Review semantische Interoperabilität (über reine Geometrie hinaus), durchgängige Datenqualität und verlustfreie bidirektionale Konversion — genau die „Systemgrenzen", nach denen die Forschungsfrage fragt.
Relevanz für den Forschungskatalog
Kernbeleg für WFK-3.3.1b (Schnittstellen unterschiedlicher Programme und Dateiformate, Kompatibilität von GIS- und BIM-Daten, aktuelle Systemgrenzen): liefert die systematische Taxonomie der Interoperabilitäts-Barrieren (Koordinatensysteme, LOD, Datenmodelle), die Schlüssel-Standards (IFC, CityGML) und die offenen Lücken (semantische Interoperabilität, verlustfreie Konversion). Stützt zudem WFK-3.3.1a (BIM-Einsatz im Tiefbau, wo GIS-Kopplung besonders relevant ist) und WFK-3.3.1 (digitale Instrumente). Ergänzbar um die KI-Eignungs- Perspektive (automatisierte Schema-Mapping-/Konversions-Werkzeuge).
Zitiert in 2 Forschungsfragen
Quelldatei
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