Forschungsfragen Klima

Comparing the embodied carbon and energy of a mass timber structure system to typical steel and concrete alternatives for parking garages

Zeitz, A.; Griffin, C. T.; Dusicka, P. · · Energy and Buildings (Elsevier), Vol. 199, pp. 126–133

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Bibliographische Details

Quellen-ID
2019-zeitz-embodied-carbon-parking-garages
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Notizen

Vergleichende Ökobilanz (graue Energie/graue Emissionen) von Tragwerkssystemen für Parkgaragen (Massivholz vs. Stahl/Beton). US-Fallstudien; die relative Materialaussage ist übertragbar, absolute Werte sind kontext- und normabhängig.

Zentrale Befunde

  • Parkgaragen eignen sich besonders als Fallstudie für graue Emissionen, weil ihre Betriebsenergie gering ist — der Löwenanteil der Lebenszyklus-Umweltwirkung steckt im Tragwerk (Material) (hohe Übereinstimmung; klare Systemgrenze).
  • Ein Massivholz-Tragwerkssystem weist gegenüber typischen Stahl- und Betonvarianten deutlich geringere graue Emissionen und Energie auf; die Materialwahl ist der zentrale Klima-Hebel im klimaschonenden Garagenbau (medium confidence; vier konkrete Bauwerks-Takeoffs).
  • Design-für-Anpassbarkeit (z. B. lösbare Verbindungen, Rückbaubarkeit) verlängert die Nutzbarkeit und senkt den Bedarf an vorzeitigem Abriss/Neubau — relevant für spätere Umnutzung von Garagen.

Methodik

Vergleichende Lebenszyklus-Bilanzierung (Cradle-to-Gate, graue Emissionen und graue Energie) auf Basis manueller Material-Takeoffs aus Bauunterlagen von vier realen Parkgaragen mit Einfeldspannweiten: Fertigteilbeton, Spannbeton, Zellenstahl und Massivholz. Die Studie vergleicht Tragwerkssysteme; sie bilanziert nicht Betrieb, Nutzung oder End-of-Life im Detail und beruht auf US-Bauweisen und -Normen.

Relevanz für den Forschungskatalog

Zentraler Konstruktions-Beleg für WFK-4.1.2a: Er identifiziert die Materialwahl des Tragwerks als dominanten Klima-Hebel bei Sammelgaragen und quantifiziert die Emissions-Vorteile von Massivholz gegenüber Stahl/Beton — plus Design-für-Anpassbarkeit als Strategie, die auch die spätere Nachnutzung (WFK-4.1.2e) begünstigt. Für Wien ist die relative Materialaussage übertragbar; absolute Werte und die Umsetzungs-Sicherung sind über Wiener Bau- und Vergaberecht zu verankern.

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Quelldatei

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