Forschungsfragen Klima

Klimaschutz beginnt in Wien am Klo — E_OS (Energie-Optimierung Schlammbehandlung), Hauptkläranlage Wien-Simmering

ebswien kläranlage & tierservice Ges.m.b.H. · · ebswien (Stadt Wien / Wiener Wasser)

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Bibliographische Details

Quellen-ID
2021-ebswien-eos-klaergas-wien
Abgerufen

Zusammenfassung

<!-- Kernaussagen der Quelle, ≤ 300 Wörter. -->

Betreiber-Primärquelle zum Wiener Vorzeige-Reststoff-zu-Energie-Projekt E_OS (Energie-Optimierung Schlammbehandlung) an der Hauptkläranlage Wien-Simmering. Im 25-tägigen anaeroben Faulprozess in sechs Faultürmen wird aus dem organischen Anteil des Klärschlamms Klärgas (Faulgas) gewonnen — zu rund zwei Dritteln Methan (CH₄), rund 20 Mio. m³ pro Jahr. Das Klärgas treibt Gasmotoren in Blockheizkraftwerken an. Seit dem ersten Vollbetriebsjahr 2021 erzeugt die Anlage mehr Öko-Energie (insbesondere Strom) aus dem erneuerbaren Reststoff Klärgas, als sie selbst für die Abwasserreinigung benötigt (energieautark, Strom-/Wärme-Überschuss-Einspeisung). Die CO₂-Äquivalent-Emissionen sinken um rund 40.000 Tonnen pro Jahr. Das Verfahren wurde gemeinsam mit dem Institut für Gewässergüte der TU Wien entwickelt; der Bau lief 2015–2020.

Daten/Methodik

<!-- Datengrundlage, Methodik, Scope der Quelle. -->

Betreiber-/Projektbericht (ebswien, Stadt-Wien-Tochter). Beschreibt Anlagen-Konfiguration, Verfahren und Betriebs-Eckdaten der Hauptkläranlage Simmering. Keine peer-reviewte Methodik (institutionelle Primärquelle); wissenschaftliche Fundierung der Klärschlamm-Methanisierung in der begleitenden TU-Wien-Literatur (vgl. 2021-tauber-biological-methanation-sewage-sludge-atAT).

Befunde

<!-- Zentrale Befunde mit Seitenankern (S. NN) wenn möglich. -->
  • Klärgas-Produktion: ~20 Mio. m³/Jahr, ~2/3 Methan, aus 25-tägiger anaerober Schlammfaulung in sechs Faultürmen.
  • Energieautark seit 2021: mehr Öko-Energie aus dem Reststoff Klärgas erzeugt als verbraucht; Überschuss-Einspeisung in die Wiener Netze.
  • CO₂-Äquivalent-Einsparung: ~40.000 t/Jahr.
  • Verfahrensentwicklung gemeinsam mit dem Institut für Gewässergüte der TU Wien; Bau 2015–2020.

Bezug zu Wien

<!-- Relevanz für Wiener Forschungsfragen. Wikilinks zu WFK-IDs: [WFK-x.y.z](/syntheses/WFK-x.y.z). -->

Wien-Primäranker für den urbanen biogenen Reststoffstrom Klärschlamm → grünes Gas (WFK-1.4.2): der größte und am besten dokumentierte Wiener Reststoff-zu-Gas-Konverter. Beleg-Fall dafür, dass die künftige Reststoff-Verfügbarkeit im Wiener Raum nicht nur Agrar- Reststoffe, sondern auch urbane Stoffströme (Klärschlamm, Bioabfall) umfasst — und dass die Infrastruktur bereits existiert und energieautark betrieben wird.

Zitiert in 3 Forschungsfragen

Quelldatei

sources/2021-ebswien-eos-klaergas-wien.md

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