Design for disassembly, deconstruction and resilience: A circular economy index for the built environment
O'Grady, Timothy; Minunno, Roberto; Chong, Heap-Yih; Morrison, Gregory M. · · Resources, Conservation and Recycling, Vol. 175, 105847
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Bibliographische Details
- Quellen-ID
- 2021-ogrady-design-disassembly-index
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Zentrale Befunde
- Quantitativer Disassembly-Index (DfD): Entwickelt einen reproduzierbaren „Design for Disassembly, Deconstruction and Resilience"-Index für das gebaute Umfeld, der die Rückbaubarkeit eines Bauwerks aus konstruktiven Merkmalen errechnet: Verbindungstyp (lösbar vs. stofflich verklebt/vergossen), Zugänglichkeit der Verbindungen, Standardisierung/Modularität der Bauteile und Schichten-Unabhängigkeit (Layer-Separation).
- Lösbare Verbindungen als Kernhebel: Trocken-/mechanische Verbindungen (Schraub-, Steck-, Klemmverbindungen) erhöhen den Index deutlich gegenüber Nass-/Verbund-Verbindungen (Mörtel, Verguss, Klebung); sortenreine Trennbarkeit am Lebensende ist die dominante Designvariable für Wiederverwendbarkeit.
- Bewertbarkeit in der Planungsphase: Der Index ist bereits in frühen Planungsphasen anwendbar und macht Rückbaubarkeit zur messbaren, ausschreibbaren Anforderung statt zur qualitativen Absichtserklärung.
- Resilienz-Kopplung: Verknüpft Disassembly-Fähigkeit mit Anpassungs-/Resilienz- Nutzen (Bauteiltausch, Umnutzung) — der zirkuläre Mehrwert geht über reines End-of-Life-Recycling hinaus.
Relevanz für den Forschungskatalog
Internationale peer-reviewte Methoden-Primärquelle für WFK-3.1.4 und WFK-3.1.4b (konstruktive/technische Lösungsansätze für rückbaubares, kreislauforientiertes Bauen) — liefert das quantitative Design-for-Disassembly-Gerüst, das in der bestehenden Korpus-Lücke fehlt. Anschlussfähig an die Material-Pass-/Bauordnungs-Diskussion in WFK-3.1.1.
Zitiert in 2 Forschungsfragen
Quelldatei
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