Integrated spatial and energy planning in Styria – A role model for local and regional energy transition and climate protection policies
Gernot Stoeglehner; Lore Abart-Heriszt · · Renewable and Sustainable Energy Reviews (Elsevier)
Bibliographische Details
- Quellen-ID
- 2022-stoeglehner-styria-spatial-energy-planning
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Notizen
Peer-reviewed Paper (Elsevier *Renewable and Sustainable Energy Reviews*, Sept. 2022; BOKU Institut für Raumplanung/Energieraumplanung). Beschreibt das österreichische Modell der integrierten Raum- und Energieplanung (Integrated Spatial and Energy Planning, ISEP) am Beispiel der Steiermark: räumliche Planung determiniert sowohl Energieeffizienz- als auch Erneuerbaren-Potenziale, weil Flächeneignung, Siedlungsdichte, Anschlussräume und Standortwahl von Energieinfrastruktur (Netze, Anlagen, Speicher) raumstrukturell festgelegt werden. Methodischer Kern: energiebezogene Flächenwidmung + kommunale Energie- und THG-Inventur (Energiemosaik Österreich) als Planungsgrundlage. Relevanz für WFK-1.1.2b: liefert den AT-Anker dafür, dass Flächenpotenzial für Trafos/Gufos/ Wärmespeicher ein RAUMPLANERISCHES Problem ist (Standortsicherung, Vorrangzonen) — nicht nur ein technisches. Refresh-Frequenz: static (Paper).
Zusammenfassung
Stoeglehner & Abart-Heriszt stellen das österreichische Konzept der integrierten Raum- und Energieplanung (Integrated Spatial and Energy Planning, ISEP) am Fallbeispiel der Steiermark dar. Kernthese: räumliche Planung ist eine entscheidende Determinante sowohl der Energieeinsparung als auch der erneuerbaren Energieversorgung, weil Flächenverfügbarkeit, Siedlungsdichte, Anschlussräume und die Standortwahl von Energieinfrastruktur raumstrukturell festgelegt werden. Die Methode kombiniert eine kommunale Energie- und Treibhausgas-Inventur („Energiemosaik Österreich") mit energiebezogener Flächenwidmung und der Sicherung von Vorrang-/Eignungszonen für Energieanlagen, -netze und -speicher. ISEP wird als übertragbares Steuerungsinstrument für lokale und regionale Energiewende- und Klimaschutzpolitik beschrieben.
Relevanz für WFK-1.1.2b
Liefert den raumplanerischen AT-Anker: Flächenpotenzial für Trafos, Gebietsumformerstationen (Gufos) und Wärmespeicher ist nicht nur ein technisches, sondern primär ein raumplanerisches Standortsicherungs-Problem — Flächeneignung, Vorrangzonen und energiebezogene Widmung entscheiden, ob Infrastruktur dort errichtet werden kann, wo sie netz- und versorgungslogisch gebraucht wird. Stützt die Aussage, dass Leerstände/Brachflächen erst über ein integriertes Flächen-Kataster + Widmungsinstrument zu nutzbarem Potenzial werden. Grenze: methodisch auf Steiermark/kommunale Ebene fokussiert, keine Wien-spezifische Disaggregation und keine Trafo-/Gufo-Standortmodellierung.
Zitiert in 1 Forschungsfrage
Quelldatei
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