Forschungsfragen Klima

Assessment Methods for Building Energy Retrofits with Emphasis on Financial Evaluation: A Systematic Literature Review

Papangelopoulou, Maria D.; Alexakis, Konstantinos; Askounis, Dimitrios · · Buildings, Vol. 15, No. 14, Art. 2562 (MDPI)

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Bibliographische Details

Quellen-ID
2025-papangelopoulou-buildings-assessment-methods
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Notizen

K3-Quelle Achse 1 (Methodenkritik) + Achse 3 (Effect-Size-Skepsis) für WFK-2.1.4. Systematische Review 50 Studien: LCCA dominiert (>60 %), Unsicherheits-Quantifizierung fehlt in >40 % der Studien; Diskontsatz-Spread Privatinvestoren 6–12 % vs. Public-Authority 2–4 % für identische Projekte. added_by: claude-sonnet-4-6@prompts/source-extraction.v1.md

Zentrale Befunde

  • Systematische Literaturanalyse von 50 Studien zu LCCA/CBA/LCA-Anwendung auf Gebäude-Retrofits. LCCA dominiert mit >60 % Verwendung, häufig mit LCA kombiniert.
  • Unsicherheits-Quantifizierung mangelhaft: Risk/Uncertainty wird in nur 22 % der Studien via Monte-Carlo, in 32 % via Sensitivitäts-Analyse behandelt — >40 % der Studien melden Punkt-Werte ohne explizite Unsicherheits-Quantifizierung.
  • Diskontsatz-Inkonsistenz: Privatinvestoren kalkulieren mit market-based Diskontsätzen von 6–12 %, Public-Authority-Studien mit Social-Discount-Rates von 2–4 %. Für identische Tiefsanierungs-Projekte mit 25-Jahres-Laufzeit kann dasselbe Projekt aus privater Sicht unattraktiv, aus öffentlicher Sicht hoch rentabel erscheinen.
  • Geografische Verzerrung: >50 % der Studien Europa-fokussiert, >60 % residential — Wien-Relevanz hoch, aber Cross-Study-Vergleichbarkeit durch Diskontsatz-Inkonsistenz eingeschränkt.
  • Fazit: Methodische Inkonsistenz bei Diskontsatz-Wahl und fehlende Unsicherheits-Quantifizierung untergräbt die Übertragbarkeit von Einzel-Studie-NPV-Resultaten auf andere Kontexte.

Relevanz für den Forschungskatalog

K3-Quelle (Methodenkritik) zu WFK-2.1.4. Relativiert die THEWOSAN-Vollkosten-Wirtschaftlichkeits-Behauptungen methodologisch: Die 30-Jahres-NPV-Resultate und 8–15 %-Restwert-Schätzungen sind in einer Studien-Landschaft eingebettet, in der eine relevante Minderheit die Diskontsatz-Sensitivität gar nicht explizit ausweist. Wenn Wiener IIB-Studien einen Social-Discount-Rate von 3–5 % annehmen, divergiert das Ergebnis gegenüber privaten Investoren-Sichten (6–12 %) erheblich — bei sonst identischen Inputs kann die Wirtschaftlichkeit über die Diskontsatz-Wahl kippen.

Zitierweise

@article{papangelopoulou2025buildings,
  title   = {Assessment Methods for Building Energy Retrofits with Emphasis on Financial Evaluation: A Systematic Literature Review},
  author  = {Papangelopoulou, Maria D. and Alexakis, Konstantinos and Askounis, Dimitrios},
  journal = {Buildings},
  volume  = {15},
  number  = {14},
  pages   = {2562},
  year    = {2025},
  doi     = {10.3390/buildings15142562},
  url     = {https://doi.org/10.3390/buildings15142562}
}

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Quelldatei

sources/2025-papangelopoulou-buildings-assessment-methods.md

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