Mobility as a Service: A Critical Review of Definitions, Assessments of Schemes, and Key Challenges
Jittrapirom, Peraphan; Caiati, Valeria; Feneri, Anna-Maria; Ebrahimigharehbaghi, Shima; Alonso González, María J.; Narayan, Jishnu · · Urban Planning, Vol. 2, Issue 2, S. 13–25
Bibliographische Details
- Quellen-ID
- 2017-jittrapirom-mobility-as-a-service-review
- Abgerufen
Notizen
Meist-zitierter Definitions-/Charakterisierungs-Review zu Mobility-as-a-Service (MaaS): Synthese aus 12 MaaS-Definitionen + Bewertung realer Schemes (UbiGo Göteborg, Smile Wien, Whim/MaaS Global Helsinki). Identifiziert neun Kern-Charakteristika und sieben zentrale Herausforderungen (u.a. Geschäftsmodell, fehlende Regulierung, Datenintegration, Rolle der öffentlichen Hand). Gold-OA (Cogitatio Press). „Smile" ist ein Wien-Pilot (Wiener Linien + ÖBB). added_by: claude-opus-4-8@prompts/synthesis.v2.md (W3-A4, Cluster-9-Kampagne 2026-06-25).
Jittrapirom et al. (2017) — Mobility as a Service: A Critical Review
Zentrale Befunde (relevant zu WFK-9.1.4)
- Definitions-Synthese + neun Charakteristika: Der Review konsolidiert 12 in der Literatur zirkulierende MaaS-Definitionen und destilliert neun Kern-Merkmale (u.a. Integration mehrerer Verkehrsträger, ein Bezahl-/Buchungs-Interface, personalisierte Angebote, Abo-/Pay-as-you-go- Tarife). MaaS = Bündelung von Verkehrsangeboten zu einem nutzungsbasierten Dienst statt Einzelkauf — ein „as-a-service"-Modell im Verkehr.
- Sieben zentrale Herausforderungen: Geschäftsmodell-Tragfähigkeit, fehlender/unklarer regulatorischer Rahmen, technologische Datenintegration, Akzeptanz/Adoption, institutionelle Kooperation, die Rolle der öffentlichen Hand sowie Geschäftsmodelle der Betreiber werden als die kritischen offenen Punkte ausgewiesen — Regulierung und öffentliche Rolle sind explizit zwei davon.
- Bewertung realer Schemes: Drei reale Pilotsysteme werden charakterisiert — UbiGo (Göteborg), Smile (Wien) und das spätere Whim/MaaS Global (Helsinki). Helsinki/Finnland gilt als regulatorischer Vorreiter (Verpflichtung von Verkehrsanbietern zur Schnittstellen-Öffnung im finnischen Verkehrsgesetz).
- Befund zur Steuerung: MaaS realisiert Nachhaltigkeits-/Effizienzgewinne nicht automatisch — ob es private Pkw-Fahrten ersetzt oder öffentlichen Verkehr kannibalisiert, hängt von Tarifgestaltung, Integration des Umweltverbunds und regulatorischen Leitplanken ab.
Relevanz für den Forschungskatalog
Verkehrs-Domänen-Anker für WFK-9.1.4 (Mobility-as-a-Service als Leitbeispiel der Frage): liefert die peer-reviewte MaaS-Charakterisierung, benennt „fehlende Regulierung" und „Rolle der öffentlichen Hand" als zwei der sieben Kernhürden und verortet mit „Smile" einen konkreten Wien-Pilot — direkter Beleg, dass die Frage nach regulativen Vorgaben/Incentives in der MaaS-Forschung als zentral identifiziert ist.
Zitierweise
@article{jittrapirom2017maas, title = {Mobility as a Service: A Critical Review of Definitions, Assessments of Schemes, and Key Challenges}, author = {Jittrapirom, Peraphan and Caiati, Valeria and Feneri, Anna-Maria and Ebrahimigharehbaghi, Shima and Alonso Gonz{\'a}lez, Mar{\'i}a J. and Narayan, Jishnu}, journal = {Urban Planning}, volume = {2}, number = {2}, pages = {13--25}, year = {2017}, doi = {10.17645/up.v2i2.931} }
Zitiert in 3 Forschungsfragen
Quelldatei
sources/2017-jittrapirom-mobility-as-a-service-review.md
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